Myopie


Kurzsichtigkeit (Myopie) ist im Zeitalter von Tablets und Smartphones eine Begleiterscheinung in unser aller Leben.

Myopie in der Kindheit birgt Risiken für das spätere Leben. Übersteigt die Kurzsichtigkeit -6,0dpt, spricht man von einer hohen Myopie. Wenn Kurzsichtigkeit bereits bei Kindern unter 12 Jahren auftritt, ist das Risiko der hohen Myopie im späteren Leben groß.

 

Hier können Sie sich über das Thema Risiken und Chancen für ihre Lieben informieren und bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

 

Auge mit normaler Einstärken Versorgung (rechts) und Auge mit Myopie-Kontaktlinsen Versorgung (links)


Risikofaktoren

Wer das Risiko früh erkennt und eingreift dem eröffnen sich Chancen, die Myopie zu verlangsamen.

  • Vererbung
  • Lebensstil (wenig draußen, viel Zeit an digitalen Geräten, schlechte Lichtverhältnisse)

Spätfolgen höherer Myopien

Zu diesen Spätfolgen zählen Katarakt, Glaukom, Netzhautablösungen und Makulopathie. Ab einer Brillenstärke von -3,25dpt steigt die Wahrscheinlichkeit das sich eine dieser Spätfolgen entwickelt um das 10fache an.

Chancen

Leider gibt es keine Möglichkeit die Myopie zu 100% aufzuhalten. Allerdings stehen uns Methoden zu Verfügung den Fortschritt zu verlangsamen und die Endstärke zu verringern. Diese sind:

  • Reduzierung der Nutzung digitaler Medien
  • mind. 2 Stunden im Freien pro Tag

Kontaktlinsen

  • spezielle weiche Kontaktlinsen (Tages- oder Halbjahreslinsen)
  • Orthokeratologie Linsen (diese werden nachts getragen)

alternativ kann auch Atropin bis zu einem gewissen Zeitraum getropft werden.

 

Erste Anzeichen

Da die Myopie mit dem Wachstum kommt, können sich erste Anzeichen im Alltag bemerkbar machen:

  • nahes Heranrücken an den Fernseher
  • verschwommenes Sehen an der Tafel
  • Kopfweh

Selbsttest

In wie weit Sie selbst oder Ihre Kinder von einem sogenannten Myopie Management profitieren, können Sie durch diesen Selbsttest herausfinden.